Folge 132 Eine Geschichte für den Start in die Woche
Shownotes
Schreibe mir gerne deine Fragen, Anregungen und Gedanken einfach unter Instagram oder Facebook. Ich werde sie dir gerne in einer der nächsten Folgen beantworten.
Transkript anzeigen
00:00:04: Hallo und herzlich willkommen bei.
00:00:06: ist das alles?
00:00:07: change your life.
00:00:09: Ich bin Regula Sen und meine Geschichte der Interviews und praktischen Tipps unterstützen dich wieder mehr Pfiff und Schwung in dein Leben zu bringen.
00:00:19: Willst du endlich Veränderungen angehen für ein erstklassiges, lebendvoller Freude und Wohlbefinden?
00:00:26: Dann schnall dich an und lass uns starten!
00:00:33: Hallo und herzlich willkommen zu heutigen Folge.
00:00:36: eine Geschichte für den Start in die Woche.
00:00:39: Ja, ich habe mich entschieden dass es heute kein Fachthema keine Studien und keine Tipps gibt!
00:00:46: Heute gibt es eine Geschichte.
00:00:49: draußen wird das schon klar dunkel oder morgen früh hell und es wird ein bisschen kühler.
00:00:58: man kuschelt sich Zuhause mit der Decke feinen Tasse T hin und ich dachte jetzt ist Zeit für eine Geschichte, eine die dich sanft in die neue Woche begleiten soll.
00:01:11: Mach es dir also bequem, nimm vielleicht eine Tasse t oder Kaffee in die Hand und lass dir einfach vorlesen!
00:01:19: Der Fährmann der nie pünktlich war.
00:01:23: Am oberen Ende eines Bergsees dort wo der Nebel morgens länger liegen bleibt als Andershoh, lebte ein Fährmann namens Elias.
00:01:35: Seine Fähre fuhr über den See von einem kleinen Dorf zum anderen.
00:01:41: Am Anleger hien einen Fahrplan und darauf stand Abfahrt acht Uhr.
00:01:48: Aber Elias fuhr nie um acht Uhr.
00:01:52: Erfuhr wenn er fand dass es Zeit war Mal um vierten Nacht mal um halb neun.
00:01:59: Die Leute aus dem Dorf hatten sich längst daran gewöhnt.
00:02:03: Nur die Fremden schüttelten den Kopf!
00:02:07: An einem Dienstagmorgen im Herbst stand eine Frau am Anleger, sie hieß Mira, arbeitete als Projektleiterin und hatte im anderen Dorf um zehn Uhr einen wichtigen Termin.
00:02:21: In einer Hand hielt sie ihr Telefon in der anderen den Laptop und auf ihrem Gesicht lag dieser Ausdruck, denn Menschen haben wenn sie in Gedanken schon zwei Schritte weiter sind als ihre Füße.
00:02:35: Sie sah auf die Uhr.
00:02:38: Sieben nach acht Die Fähre lag noch am Steg.
00:02:42: Elias saß aus auf einem umgedrehten Fass und schälte in aller Ruhe einen Apfel.
00:02:51: fragte Mira.
00:02:53: Bald, sagte Elias Der Fahrplan sagt acht Uhr.
00:03:01: Der Fahrtplan sagt wann ich fahren könnte, antwortete Elias und schnitt eine Spirale aus der Apfelschale.
00:03:09: Er sagt nicht Wann ich fahren sollte.
00:03:14: Mira atmete hörbar aus und wartete.
00:03:17: Nach und nach kam noch andere Ein Postpute mit einer schweren Tasche, ein Junge mit einem Geigenkasten und eine alte Frau mit einem Korb voller Eier.
00:03:29: Sie grüsten sich als hätten sie alle Zeit der Welt!
00:03:34: Auf wen warten wir noch?
00:03:36: fragte Mira schließlich.
00:03:37: – Auf Gerti, sagte Lirs, sie kommt jeden Dienstag um Viertel nach acht.
00:03:44: Mit ihrer Hüfte braucht sie ein bisschen länger.
00:03:48: Sie können doch nicht alle wegen einer einzigen Person warten lassen, meinte Mira entrüstet.
00:03:57: Elias lächelte.
00:03:58: Ich lasse niemanden warten, sagte er – ich lasse alle ankommen!
00:04:04: Mira wollte etwas erwähnen aber da erschien am Ende des Stiegs tatsächlich eine kleine Frau mit einem Stock und einem Schal um den Hals.
00:04:13: Gerti Sie winkte und Elias stand auf, als wäre dies der Moment, auf den er den ganzen Morgen gewartet hatte.
00:04:22: »Siehst du?« sagte Erzumira.
00:04:24: – «eine Fähre, die ohne Gert die Pferd ist schneller!
00:04:28: Aber eine Fähra, die auf Gert wartet, ist eine Föhre, auf der man sich zu Hause fügt.
00:04:35: Schnell ist nicht dasselbe wie gut.».
00:04:39: Und zwanzig nach acht legte die Fähren ab.
00:04:42: über dem See lag dich der Nebel.
00:04:46: Man sah kaum die Spitze des Bootes, Mira griff nach ihrem Telefon aber es gab keinen Empfang.
00:04:53: Sie lief unruhig an der Reeling auf und ab bis Elias neben sie trat.
00:04:59: Wie oft fährst du diese Strecke fragte er?
00:05:03: Jede Woche sei zwei Jahren!
00:05:07: Zwei Jahre.
00:05:08: jede Woche sagte er.
00:05:10: Du kennst den Weg also auswendig Aber hast du ihn je angeschaut?
00:05:16: Mira öffnete den Mund und Schloss ihn wieder.
00:05:19: Sie dachte nach, und musste sich eingestehen – sie hatte bei jeder Überfahrt aufs Telefon geschaut!
00:05:29: Ja man kann einen Weg tausend mal gehen, sagte Elias und ihn nie gesehen haben.
00:05:37: In diesem Moment begann der Nebel sich zu lichten.
00:05:40: Erst wurde er hell, dann golden und dann ganz plötzlich schob sich die Sonne darüber.
00:05:48: Der See lag da wie ein Spiegel, und dahinter erhoben sich die Berge, die ersten Gipfel schon mit Schnee bedeckt.
00:05:57: Mira vergaßt, dass sie einen Telefon in der Hand hatte hielt!
00:06:02: Mein Mann hat immer gesagt, sagte Gerti, die es sich neben sie gesetzt hatte, wer rennt kommt zwar früher an aber oft ohne sich selbst... Der Junge nahm seine Gerlger aus dem Kasten und spielte ein paar Töne ganz leise, ohne dass ihn jemand darum gebeten hätte.
00:06:21: Gertie summt mit.
00:06:23: »Der Postboot der Linse sich zurück und schloss die Augen!
00:06:27: Darf ich dich etwas fragen?« sagt Elias zu Mira.
00:06:31: »Was ist das Schlimmste, was passieren kann, wenn du zu spät kommst?«.
00:06:37: »Tja, daß ich den Termin verpasse.
00:06:39: Und dann?« Mira überlegte.
00:06:43: Dann rufe ich an, erkläre und wir verschieben es.
00:06:48: Vielleicht!
00:06:49: ziehst du?
00:06:51: sagte Elias.
00:06:52: Die Angst läuft immer schneller als die Wirklichkeit.
00:06:56: Um fünf vor neun legte die Fähre im anderen Dorf an Mirras auf die Uhr und stutzte.
00:07:04: Ihr Termin war erst um zehn.
00:07:07: Sie hatte selbst nach dieser langsamen Überfahrt noch beinahe eine Stunde Zeit Eine Stunde, die sie sich den ganzen Morgen übernicht hatte vorstellen können.
00:07:20: Weil die Eile sie so beschäftigt hatte!
00:07:24: Man hat fast immer mehr Zeit als die Angst einem erzählt, sagt Elias.
00:07:29: Als hätte er ihre Gedanken gelesen.
00:07:33: Beim Aussteigen hielt er ihn den halben Apfel hin.
00:07:38: Nimm ihn mit, sagte er nicht weil du Hunger hast sondern damit du etwas hast dass du langsam essen kannst.
00:07:46: Mira lachte, zum ersten Mal an diesem Morgen.
00:07:49: sie nahm den Apfel und sie setzte sich im Dorf auf eine Bank am Wasser und aß ihn langsam.
00:07:56: Der Termin verlief übrigens hervorragend aber das ist eine andere Geschichte!
00:08:04: In der folgenden Woche kam Mira immer etwas früher an den Anleger.
00:08:09: Sie setze sich auf ein Fass neben.
00:08:11: Elias hörte der Geige zu und wartete bis alle da waren und sie merkte, dass sie die Dinge, die wirklich wichtig waren nicht trotzdem schaffte sondern gerade deshalb weil ihr Kopf wieder Platz hatte.
00:08:27: Heute hängt am Anleger ein neues Schild.
00:08:30: darauf steht nicht mehr Abfahrt acht Uhr.
00:08:34: es steht abfahrt wenn alle da sind.
00:08:39: Ist das nicht eine tolle Geschichte?
00:08:42: Und vielleicht hast du beim Zuhören ein paar Sätze mitgenommen.
00:08:46: Ich sammle sie noch einmal wie kleine Steine für die Jackentasche für dich!
00:08:51: Schnell ist es nicht dasselbe, wie gut.
00:08:55: Man kann einen Weg tausendmal gehen und ihn nicht gesehen haben.
00:09:00: Wer rennt kommt früher an aber oft ohne sich selbst.
00:09:07: Die Angst läuft immer schneller als die Wirklichkeit.
00:09:12: Man hat fast immer mehr Zeit, als die Angst einem erzählt.
00:09:19: Ich finde eigentlich ist es eine sehr philosophische Geschichte eine, die einem dazu einlädt vielleicht einmal darüber nachzudenken wo man selber steht an dieser Stelle in unserer hektischen zeit die uns immer treibt und wo wir oft das Gefühl haben zu spät zu kommen.
00:09:38: Deshalb meine Frage an dich für diese Woche.
00:09:41: Wo fährst du nach Fahrplan, obwohl etwas in dir sagt dass Du eigentlich kurz auf Gärti warten möchtest?
00:09:48: Und was würdest Du sehen wenn Du die Strecke die Du jeden Tag gehst einmal wirklich anschaust?
00:09:56: Wenn Dir die Geschichte gefallen hat erzähl sie gerne weiter!
00:10:01: Abonniere meinen Podcast und teile ihn mit jemandem, der heute einen kleinen Nebelmoment brauchen kann.
00:10:09: Danke dass du dabei warst und ich wünsche dir eine ruhige aufmerksame Woche und freue mich bis nächsten Montag!
00:10:22: Danke, dass du dabei warst und ich hoffe diese Folge hat dich inspiriert mutig neue Wege zu gehen.
00:10:28: Und das Leben in vollen Süden zu genießen!
00:10:31: Freu Dich schon jetzt auf unsere nächste Begegnung in einer Woche.
00:10:35: Schick mir gern über Instagram Facebook oder LinkedIn deine Fragen und Anregungen.
00:10:41: Dein Input ist unbezahlbar und macht diesen Podcast so etwas ganz besondere.
00:10:46: Bis bald und verges nicht.
00:10:49: jeder Tag ist eine Chance Dein Leben zu verbessern.
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